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Inhaltsverzeichnis: |
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Der Fliegenpilz |
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Am allerersten Januar da sagt man gern "Prosit Neujahr!" und bietet Schwammerln, süß und gut, mit weißen Tupfen auf dem Hut, aus Schokolad und Marzipan den Freunden zum Verkosten an. Und meint, wie köstlich und wie fein kann so ein "Fliegenpilz" doch sein.
Im Sommer aber, tief im Wald, da ist man and'rer Meinung bald. Da weicht man solchem Schwammerlschmaus zum eig'nen Glück wohl lieber aus.
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Amanita muscari Giftig! Wächst in Nadelwäldern, ist auf Grund der rotweißen Färbung gut bekannt. Das Fleisch enthält die Rauschzustände auslösende Ibotensäure, diese kann starke Vergiftungen auslösen, die zum Tode führen. Er wird bis über 20 cm hoch.
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Der Gallenröhrling |
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Tylopilus felleus Ungenießbar! Einzeln oder gesellig in Nadelwäldern zwischen Moos und Streu, ziemlich häufig. Dunkle Netzzeichnung am Stiel, sehr bitter. Hut bis über 10 cm breit.
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Passiert es dir im guten Glauben den "Gallenröhrling" aufzuklauben, weil er dem Steinpilz unbestritten fast wie aus dem Gesicht geschnitten, dann schmeckt die Soß' in diesem Falle genau so bitter, wie die Galle.
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Der Butterpilz |
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Der "Butterpilz", der ist was Zartes, was Kulinarisches, Apartes, der feine, gelbgelackte Hut ist sein besond'res Attribut. Er glänzt, weil er mit Schleim bedeckt. Drum heißt der Pilz im Dialekt auch "Schleimchen", oder "Rotzling" schlicht. (Nein danke, diesen ess ich nicht!)
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Suillus luteus Essbar! Vorkommen unter Kiefern ziemlich häufig, angenehmer Geruch, milder Geschmack. Hut orangebraun. schleimig-feucht bis 10 cm breit.
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Der Herrenpilz |
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Boletus edulis Essbar! Dieser begehrte Speisepilz wächst in allen Wäldern in verschiedenen Formen. Hut hell kastanienbraun bis dunkelbraun, feucht, bis 15 cm breit.
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Ein "Herrenpilz" steht hier allein und glaubt, ein rechter Herr zu sein. Nur hat ihm eines nicht behagt, Frau Schnecke hat ihn angenagt. Sie fraß ganz unverschämt und feste an seiner schönen, weißen Weste. Wo es ihm doch viel lieber ist, wenn ihn ein Wurm von innen frisst. Das sieht man nicht! Ein rechter Herr bleibt tadellos - von außen her!
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Der Maronenröhrling |
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Ach, des "Maronenröhrlings" Haut ist zart, wie die von einer Braut. Denn könnte man´s nicht unterlassen, ihn allzu stürmisch anzufassen, bekäme er wie sie voll Schrecken ganz unversehens blaue Flecken. Doch macht das nichts, den Pilz wie diesen, den kann man unbesorgt genießen.
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Xerocomus badius Speisepilz! Wächst gesellig in Nadel- und Laubwäldern. Druckstellen verfärben sich blau. Hut braun, bis 12 cm breit.
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Der Hallimasch |
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Der "Hallimasch", das ist bekannt, liebt den Familienverband. Man findet ihn und ist entzückt, weil man sich doch nur einmal bückt und schon hat man ein Mittagessen. Doch darf man eines nicht vergessen, er ist, das ist ein Risiko, recht giftig, isst man ihn gleich roh.
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Armillariella ostoyae Hüte gekocht essbar! Wächst büschelig an Nadel- und Laubholzern. Hut honigbraun, bis 10 cm breit. |
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Der Schopftintling |
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Oft sieht man auf gedüngten Wiesen die Tintlinge zu tausend sprießen. Zuerst da sind sie weiß und schuppig und hübsch und fest, ein bisschen puppig, jedoch die Schönheit dieser Stolzen, sie ist bald welk und fortgeschmolzen. Dann stehn sie da, von vorn und hinten bekleckert mit der schwarzen Tinten.
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Coprinus comatus Jung: Speisepilz! Wächst von April bis November auch auf Feldern. Hut rollt sich vom Rand her auf und zerfließt bei der Reife in schwarzer Flüssigkeit (Tinte). Kann bis 20 cm hoch werden.
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Der Flaschenbovist |
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Lycoperdon perlatum Jung: Essbar! Kommt ab dem Sommer in Nadelwäldern vor. Er ist verkehrt flaschenförmig, bis 5 cm hoch und 3 cm breit.
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Wenn jung er ist, so ein "Bovist", ihn gerne eine Schnecke frisst. Doch wird er älter und frivol, dann wird sein Kopf von innen hohl. Willst du ihn pflücken, mit Verlaub, dann pufft er aus nur grauen Staub. Die Schweizer, die ihn auch so kennen, die tun ihn "Nonnenfürzli" nennen.
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Der Knollenblätterpilz |
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Wenn eine Hexe lacht, dann gilt's dem weißen "Knollenblätterpilz". Wenn sie mit ihren spitzen Fingern verstohlen greift nach diesen Dingern, um sie dem Gulasch beizumischen und appetitlich aufzutischen, dann gibt das eine kalte, bleiche und abgemurkste tote Leiche.
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Amanita phalloides v.verna Sehr giftig! Weit verbreitet in Laub- und Nadelwäldern, auch auf Wiesen. Es gibt verschiedene Farbvariationen. Der Stiel hat eine Manschette und an der Basis eine knollenartige Verdickung. Er wird bis zu 15 cm hoch.
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Der Parasol |
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Macrolepiota procera Essbar! In Laub- und Nadelwäldern an Waldrändern und Wiesen häufig. Stiel schlank mit breitem verschiebbarem Ring. Hut bis über 25 cm breit.
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Der "Parasol", der schmeckt gar wohl viel besser noch als Karfiol. Der dicke Hut ist zart und gut wenn man im Schmalz ihn backen tut. Wer ihn genießt beinah vergisst, dass es kein Wiener Schnitzl ist.
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Der Wiesen-Champignon |
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Der "Champignon" der ist fürwahr der Meister in der Schwammerlschar. Sein edler Wuchs, der sei gepriesen! Er sprießt im Park und auf der Wiesen, jedoch am besten, wie ihr wisst, im Keller und auf Pferdemist.
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Agaricus campestris Essbar! Lamellen jung rosa, alt schokoladebraun. Wächst scharenweise auf wenig gedüngten Wiesen. Hut flach, reinweiß, bis 10 cm breit.
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Das Stockschwämmchen |
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Kuehneromyces mutabilis Hüte essbar! Ab Mai dichtbüschelig an Laubholzstümpfen. Hut honigbraun bis 5 cm breit.
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"Stockschwämmchen" heißt der kleine Wicht und das Alleinsein mag er nicht. Darum besetzt mit seiner Sippe er gleich das ganze Baumgerippe. Ja, mir ist dieser Pilz sympathisch, sein Duft, der ist hocharomatisch, doch bin ich nur darauf versessen an ihm zu schnuppern - nicht ihn zu essen.
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Der Spei-Täubling |
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Der "Täubling" ist zwar wunderschön und ganz verlockend anzuseh´n, weil seine apfelroten Wangen gar herrlich in der Sonne prangen, doch der, der näher ihn gekannt, der hat ihn "Speiteufel" genannt.
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Russula emetica Ungenießbar! Wächst im Laub- und Nadelwald. Hut leuchtend rot, 4-8 cm breit.
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Der Pfifferling |
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Auch Eierschwamm Cantharellus cibarius Wohlschmeckend! Wächst vorwiegend in sauren Nadelwäldern. Hut trichterförmig, leuchtend dottergelb, 2 - 4 cm, selten 10 cm breit.
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Gar pfiffig ist das gelbe Ding, darum heißt er auch "Pfifferling". Und pfiffig musst du selber sein, lässt du dich auf die Suche ein. Im Wald, im dichten, grünen Moos versteckt er sich ganz mühelos. Und wär er nicht so gelb wie Ei, gingst du gewiss an ihm vorbei.
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Das Schweinsohr |
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Dies Schwammerl ist höchst interessant, es wird das "Schweineohr" genannt. Und wegen dieser Eigenart schmeckt es wie Schweinefleisch so zart. Die Krönung ist es stets gewesen bei Pilzgerichten der Chinesen.
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Gomphus clavatus Essbar! aber sehr selten! Wächst in Nadelwäldern meist büschelig. Hut kreiselförmig, fleischlich rosa, 3-6 cm breit.
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Die Bauchwehkoralle |
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Ramaria meirei Vom Verzehr wird abgeraten ! Wächst in Wäldern meist zwischen Moos. Fruchtkörper hellbraun, korallenartig, wird bis 15 cm breit und hoch.
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Dies Schwammerl wächst gern unter Buchen, zu essen soll mans nicht versuchen, es ist ganz herzig anzuschauen, doch könnte man es nicht verdauen. "Bauchwehkoralle" heißt es nämlich und Bauchweh ist meist unbequemlich.
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Die Krause Glucke |
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Sie fühlt sich unter Eichen wohl und sieht fast aus wie Blumenkohl, sie heißt jedoch, wenn ich sie nenne, "Judenbart" auch "Fette Henne", "Krause Glucke", "Bärentatze". Auf jeden Fall gibt's ein Geschmatze bei solchem feinen Pilzgericht. Darauf verzichten würd' ich nicht!
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Auch Korallenpilz - Sparassis crispa Wohlschmeckender Speisepilz ! In Eichen- und Kiefernwäldern, oft auf Wurzeln alter Bäume oder Strünken aufsitzend, blumenkohlähnliches Aussehen, mitunter über 30 cm breit.
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Die Stinkmorchel |
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Phallus impudicus Ungenießbar! Ab Sommer in Mischwäldern, sein Geruch ist schon von weitem wahrnehmbar, er wird bis zu 20 cm hoch.
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Der Kerl stinkt vermaledeit und über zwanzig Meter weit, und jeder, der des Weges zieht, der rümpft die Nase und er flieht. Nur Fliegen haben ihn sehr gern, sie schwirren an aus Nah und Fern und saugen aus dem üblen Saft geheimnisvolle Lebenskraft.
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Die Lorchel |
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Die "Lorchel" aber duftet gut, bemerkenswert ist auch ihr Hut, weil er so fromm zum Himmel weist, der Pilz auch "Bischofsmütze" heißt. Doch lass' dich nur von seinem keuschen und braven Anblick niemals täuschen, sein Gift wird dich vor allen Dingen ganz ungesäumt ins Jenseits bringen.
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Hier die Herbst-Lorchel Gyromitra infula Tödlich giftig! Wächst in Nadelwäldern. Hut unregelmäßig lappig gewunden, hohl, rotbraun, über 8 cm breit.
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Lactarius lignyotus Essbar aber selten! Kommt in Bergnadelwäldern vor. Hut feucht olivschwarz, bis 6 cm breit.
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Ein Schwammerl, das recht selten ist und nur zehn Zentimeter misst, heißt „Mohrenkopf", man kann´s verstehn, denn es ist schwarz, so wie wir sehn. Es sollte auch genießbar sein, doch lass dich bitte nicht drauf ein, wenn auch dein Magen nicht verdorben, das Schwammerl ist bald ausgestorben!
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Die Herkules-Keule |
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Dies Schwammerl, das ist eine Wucht für den, der´s findet, wenn er sucht. Doch ist es zart und klein gebaut und zierlich, rosig, fein die Haut. Drum wäre Herkules nicht froh, schwäng er’s als Keule irgendwo. Jedoch vielleicht verleihen Säfte dem Schwammerlesser Riesenkräfte, so dass im Herzen ihm der Mut und in den Muskeln schwellen tut? Wie es auch sei, so sei es eben, das hübsche Schwammerl, es soll leben!
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Clavariadelphus pistilaris Essbar, oft bitter! Wächst meist unter Laubbäumen. Hut keulenförmig, ocker bis lilagrau, bis 15 cm hoch.
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Der Strubbelkopf |
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Strobilomyces floccopus Ungenießbar! Wächst meist einzeln, wegen der dunklen Tarnfarbe leicht zu übersehen, mit grobschuppigem Hut und Stiel unverkennbar, bis 15 cm breit.
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Natürlich heißt der Strubbelkopf nur Strubbelkopf, der arme Tropf, weil seine Zottelchen in Mengen und strubbelig herunterhängen. Mit seinen schwärzlich-blauen Flecken da bräuchte er sich nicht verstecken, man weiß es schon, er ist ganz gräulich und schmeckt auf jeden Fall abscheulich! Er ist, mit solcher Eigenschaft ganz ungenießbar-ekelhaft!
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Der Halskrausenerdstern |
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So wie der Himmel aus der Ferne hat auch die Erde ihre Sterne versteckt im weichen, grünen Moos. Am Anfang rund und anspruchslos, doch später, wenn der Pilz veraltet, schön sternenförmig aufgefaltet. Dann steht er endlich auf den süßen und ausgestreckten kleinen Füßen, damit das Köpfchen unverfroren verstreuen kann die leichten Sporen. Und nur zum Schutz vor Windgezause behält am Hals er eine Krause.
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Geaster triplex Ungenießbar, nicht giftig, geschützt! Wächst gesellig in Fichtenwäldern, anfangs kugelig, halb unterirdisch, Außenschicht nach außen und unten umrollend, zuletzt flach, rötlichgrau, bis 10 cm breit.
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Der Zunderschwamm |
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Dies Schwammerl hat – na kurz und gut – fast keinen Stiel, nur einen Hut, als hätte er ihn hergeschenkt und oben auf den Baum gehängt, damit der Stamm, so groß und schwer, nur einfach etwas schöner wär. Das täuscht! Ein solcher Schwamm hat sacht noch jeden Baum zu Tod gebracht!
Doch etwas Gutes hat er doch: In alter Zeit, als für den Koch das Feuermachen offenbar noch mühselig und schwierig war, wirkt dieser Pilz im Ofen Wunder, er brannte herrlich, dieser Zunder!
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Fomes fomentarius Ungenießbar! Befällt altersschwache Laubbäume und bringt sie zum Absterben. Konsolenförmig, hartfleischig, oft bis 30 cm breit |
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Der Birkenpilz |
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Leccinum scabrum Essbar! Kommt nur unter Birken vor. Stiel mit schwarzen Schüppchen bekleidet, Hut braun, bis über 10 cm breit, beim Aufschneiden schwärzend.
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Nur unter Birken kann man sehen den Birkenpilz im Grase stehen. Man pflückt ihn, nimmt ihn mit nach Haus und macht daraus den Sonntagsschmaus. Man putzt den Stiel und hackt den Hut und stellt die Pfanne auf die Glut, und mit der Butter spart man nicht, das gibt ein köstliches Gericht! Schon beim Geruch wird allen Essern der leere Mund begehrlich wässern!
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Der Samtfußkrempling |
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Paxillus atrotomentosus Ungiftig! Nicht genießbar! Wächst gesellig an Nadelholzstümpfen in schattigen, feuchten Wäldern. Hut samtig braun, bis 15 cm breit.
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An einem alten Fichtenstumpf wächst gern das Schwammerl mit dem Strumpf, der braun und samtig und stabil umschließt den kurzen, dicken Stiel. Wohl weil sein Fuß im Feuchten steckt, ist er mit warmem Samt bedeckt. Er ist zwar hübsch, der kleine Wicht, jedoch er schmeckt uns leider nicht!
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Die Bäumchenpilze |
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| Sie sind so winzig und so klein und müssen doch auch Schwammerln sein. Fast über Nacht sind sie entschlossen dem alten, morschen Holz entsprossen, sie wanden sich heraus auf vielen zwirnsfadendünnen, kleinen Stielen, mit Hütchen, die nur schmal und braun wie kleine Bäumchen anzuschaun. Ja, dieser Wald in Miniatur misst einen Zentimeter nur! Und wenn wir uns herniederbeugen dann können uns die Schwammerln zeigen, dass alles, was da wächst und sprießt auf seine Art vollkommen ist!
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![]() Bäumchenpilz - Stemonitis ferruginea - wertlos, kommt als rotbraunes Gebilde auf morschem Holz vor und wird 1-2 cm hoch.
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